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1. "Gesund sein
 - wie von selbst"

 

Inhaltsverzeichnis von "Gesund sein - wie von selbst"

"Gesund sein - wie von selbst"  208 Seiten,  A 5, Paperback
 € 8,90
ISBN 978–3–938410–31-8

Körperliche und geistige Beweglichkeit erhält und bewahrt man dadurch, daß man körperlich und geistig aktiv ist, daß man also etwas tut.

 

Wer rastet, der rostet.

Sich regen bringt Segen.

 

Diese Aktivität soll aber angemessen sein. Das heißt, diese Aktivität soll weder eine Überforderung noch aber eine Unterforderung sein.

 

Wer älter ist, ist körperlich nicht so belastbar. Wer das ganze Leben körperlich hart gearbeitet hat, wie z.B. auf  dem Bau oder in der Altenpflege oder im Supermarkt, der muß jetzt schonende Übungen machen.

Wer geistig immer sehr angespannt war, sollte jetzt eine ruhige Aktivität pflegen.

 

Und auch nach dem jeweils aktuellen Wohlbefinden und der jeweiligen Belastbarkeit sollte man sich richten.

 

Aber es gilt grundsätzlich: Wer nichts tut, den verlassen immer mehr die körperlichen und die geistigen Kräfte.

Der wird immer hilfloser, der wird immer mehr auf die Hilfe anderer angewiesen werden.

 

Und er wird einsam werden.

 

Nachfolgend werden Hinweise gegeben und Vorschläge gemacht für kleine geistige und körperliche und sonstige Übungen, die man im laufenden, im normalen Alltag unterbringen kann; man kann sie sozusagen nebenher machen – aber man muß sich trotzdem auf diese Übungen konzentrieren. Man kann sie nebenher ausüben, aber man kann sie nicht einfach so nebenbei, als wären sie eine Nebensache, erledigen.

 

Gesundheit nebenher bedeutet aber eigentlich auch, daß die Gesundheit nicht im Mittelpunkt des Handelns oder des Denkens stehen sollte, sondern daß sie sozusagen nebenher, als Nebenprodukt des normalen Lebens, erreicht wird.

 

Der Mensch ist (meistens) grundsätzlich gesund; die Heilung bei Krankheiten erfolgt grundsätzlich durch den Menschen selbst.

Die Medizin und der Arzt (und die Familie, die Freunde, die Mitarbeiter am Arbeitsplatz, die Nachbarn) stellen – alle zusammen! – eher nur den Rahmen zur Verfügung, in dem der Mensch wieder gesund wird.

 

Eine Wunde heilt durch die Kräfte, die im Körper vorhanden sind und wirken.

Ein Knochen wächst aus sich selbst zusammen (und nicht durch „Leim“ oder sonst etwas, das von außen gegeben wird) in der Ruhe und Ruhigstellung.

 

Die Übungen, die hier aufgezeigt werden, helfen also eigentlich nur, daß der Mensch im gesunden Rhythmus bleibt, daß er sich nicht überfordert oder unterfordert, daß er einen Ausgleich sucht zwischen Spannung und Entspannung – und vor allem, daß er selbst denkt und eine eigene Meinung in Vorsicht und Rücksicht entwickelt und sich in einen positiven Zusammenhang mit anderen Menschen und mit der Welt stellt.

 

Die Übungen können jederzeit, an jedem Ort und bei jeder Gelegenheit ausgeübt werden. Sie können ganz unauffällig getan werden; deshalb muß man sich nicht scheuen, sie auf dem Weg in die Stadt oder beim Spazierengehen, während der Arbeit im Büro oder zuhause beim Fernsehen zu tun.

 

Diese Übungen können von jedem ausgeübt werden. Auch vorliegende Krankheiten oder Behinderungen sind kein Grund, nichts zu tun; im Gegenteil, dann sollte man umso mehr, aber umso langsamer etwas tun. Selbstverständlich muß man dann evt. noch vorsichtiger sein oder auch den Rat von Menschen, die sich auskennen, einholen.

 

Bei den geistigen Übungen ist es sicher sinnvoll, sich zuhause und im stillen Kämmerlein mit sich, mit seinem Leben, mit seinen Wünschen, mit seinen Erwartungen und  mit seinen Zielen zu beschäftigen, sich auch mit den Fragen der Religion, der Philosophie, der Kultur, der Musik, des Malens und der Welt der Gedichte auseinanderzusetzen.

 

Vorder- und Rückseite des Umschlages